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Was passiert mit meiner Forderung, wenn der Konkurs mangels Aktiven eingestellt wird?

Wird der Konkurs eingestellt, weil die Konkursmasse die Kosten voraussichtlich nicht deckt, wird dies öffentlich bekannt gemacht. Das Verfahren wird geschlossen, wenn nicht innert zehn Tagen ein Gläubiger die Durchführung verlangt und die festgelegte Sicherheit leistet. Nach der Einstellung kann der Schuldner während zwei Jahren auch auf Pfändung betrieben werden; bereits vor der Konkurseröffnung eingeleitete Betreibungen leben wieder auf.

Reicht die Konkursmasse voraussichtlich nicht aus, um die Kosten für ein summarisches Verfahren zu decken, verfügt das Konkursgericht auf Antrag des Konkursamtes die Einstellung des Konkursverfahrens. Das Konkursamt macht die Einstellung öffentlich bekannt. In der Publikation weist es darauf hin, dass das Verfahren geschlossen wird, wenn nicht innert zehn Tagen ein Gläubiger die Durchführung des Konkursverfahrens verlangt und die festgelegte Sicherheit für den durch die Konkursmasse nicht gedeckten Teil der Kosten leistet. Für eine Forderung bedeutet das: Es gibt nach der öffentlichen Bekanntmachung eine Frist von zehn Tagen, innerhalb deren die Durchführung des Konkursverfahrens verlangt werden kann, verbunden mit der Leistung der festgelegten Sicherheit.[1]

Nach der Einstellung des Konkursverfahrens kann der Schuldner während zwei Jahren auch auf Pfändung betrieben werden. Zudem leben die vor der Konkurseröffnung eingeleiteten Betreibungen nach der Einstellung des Konkurses wieder auf. Die Zeit zwischen der Eröffnung und der Einstellung des Konkurses wird dabei für alle Fristen dieses Gesetzes nicht mitberechnet. Für die Durchsetzung einer Forderung ist deshalb zu prüfen, ob bereits vor der Konkurseröffnung eine Betreibung eingeleitet worden ist und welche Fristen nach dem Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs weiterlaufen, ohne dass die Zeit zwischen Konkurseröffnung und Einstellung mitgezählt wird.[1]

Diese Antwort fasst den zitierten Gesetzestext in der auf Fedlex veröffentlichten Fassung zusammen. Prüfen Sie vor weiterem Vorgehen die aktuell in Kraft stehende Bestimmung und jede spätere Änderung, bevor Sie sich darauf verlassen.[1]

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