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Muss ein befristet für höchstens drei Monate Angestellter im BVG versichert werden?

Nein. Arbeitnehmer mit einem befristeten Arbeitsvertrag von höchstens drei Monaten sind der obligatorischen Versicherung nicht unterstellt; vorbehalten ist Artikel 1k. Für diese Arbeitnehmer kann eine Versicherung im Rahmen von Artikel 46 des Bundesgesetzes über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge bestehen.

Arbeitnehmer mit einem befristeten Arbeitsvertrag von höchstens drei Monaten sind von der obligatorischen Versicherung ausgenommen. Die Verordnung über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge nennt diese Gruppe ausdrücklich und verbindet die Ausnahme mit dem Vorbehalt von Artikel 1k. Damit gilt für die obligatorische Versicherung: Bei einem befristeten Arbeitsvertrag von höchstens drei Monaten besteht keine Unterstellung, soweit nicht Artikel 1k eingreift.[1]

Zusätzlich regelt die Verordnung, dass Arbeitnehmer, die nach Absatz 1 Buchstabe b der obligatorischen Versicherung nicht unterstellt sind, sich im Rahmen von Artikel 46 des Bundesgesetzes über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge versichern lassen können. Zu prüfen sind deshalb insbesondere die tatsächliche Befristung des Arbeitsvertrags auf höchstens drei Monate und der vorbehaltene Artikel 1k. Ob und wie eine Versicherung ausserhalb der obligatorischen Unterstellung erfolgt, richtet sich nach Artikel 46 des Bundesgesetzes über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge.[1]

Diese Antwort fasst den auf Fedlex veröffentlichten zitierten Rechtstext zusammen. Prüfen Sie vor jedem Handeln die aktuell in Kraft stehende Fassung der Bestimmung und jede spätere Änderung.[1]

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